Eine jede Behandlung beginnt mit einer Befundung, dabei werden die Probleme des Pferdes in Zusammenarbeit mit dem Besitzer genau erfasst.
Die Befundung startet mit der Anamnese. Hier wird im Gespräch die Problematik des Pferdes besprochen, der Werdegang des Tieres und eventuelle Vorerkrankungen.
Es folgt ein Sichtbefund, dabei verschaffe ich mir einen Überblick über das Exterieur, Muskulatur, Fehlstellungen, Fellzustand, Narben usw.
Danach kommt eine Bewegungsanalyse im Schritt und Trab (evtl. auch Galopp), um Schiefhaltungen, Taktfehler, Beckenbewegung, Schrittlänge und vieles mehr zu beurteilen.
Im Tastbefund wird dann systematisch die Muskulatur des Pferdes auf Schmerzhaftigkeit und Verspannungen überprüft. Diagnostische Akupressurpunkte werden abgetastet und die Wirbelsäule wird nach Auffälligkeiten untersucht.
Nun werden in der Beweglichkeitsuntersuchung die einzelnen Gelenke des Pferdes auf Schmerzhaftigkeit und Bewegungseinschränkungen getestet.
Abschließend erfolgt je nach Bedarf noch eine Begutachtung der Ausrüstung (Sattel, Trense und Gebiss).
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